München trifft Chemnitz

Am Freitag, den 21.9.2018, trafen mehr als 20 Münchner Lionsfreunde und Partnerinnen in Chemnitz ein. Nach dem Einchecken ins Hotel fand der erste Kontakt mit Chemnitz und seiner Gastronomie in den Gewölben des Ratskellers statt. Der folgenden Tag begann mit einer Einführung in die Stadtgeschichte. Man begab sich gemeinsam auf einen historischen Rundgang durch den Kaßberg in NS-Zeit. DIeser Rundgang erfolgte im Rahmen des Programmes von Stadtarchiv und Partnern für die 875-Jahr-Feier „875 Jahre Stadtgeschichte in 12 Monaten“. Von der Villa Fürstenheim (wo in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 der Chemnitzer Geschäftsführer des Tietz, Hermann Fürstenheim, ermordet wurde) ging es über das Kaßberg Gefängnis und den Stephanplatz (wo sich die in der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 verwüstete und in Brand gesteckte Synagoge befand) bis zum Falkeplatz (Ort der Osterwäsche 1933, wo NS-Angehörige jüdische Bürger und Oppositionelle zwangen, antifaschistische Losungen von einer Mauerwand abzuwaschen).

Nach einer Erholungspause in der Innenstadt trafen wir uns zu einer Führung durch das Industriemuseum. Neben der Dauerausstellung bewunderte man auch die Sonderausstellung „Das Herz von Chemnitz: 220 Jahre Industriekultur“ mit einem Einblick in die Entwicklung der Industrialisierung der Stadt.

Abends fand das Treffen „Lions meet Lions“ im Chemnitzer Hof statt. Lionsfreunde aus beiden Club konnten somit sich besser kennenlernen und Meinungen austauschen. Am Sonntag, vor der Abreise, besuchten die Lionsfreunde die Kunstsammlungen Chemnitz mit einer Dauerausstellung des Chemnitzer Sohnes Karl Schmidt-Rottluff. Voller Begeisterung für die genossenen Schönheiten reisten die Lionsfreunde wieder nach München ab. Wir bedanken uns herzlichen für dieses gelungene Wochenende.

Lions in den Kunstsammlungen Chemnitz
Lions im Industriemuseum

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